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Manfred von Richthofen ist am 2. Mai 1892 in Kleinberg geboren (heute Borek - Stadtvierter in Bresalu). Sein Vater Albecht von Richthofen war ein Major der Kaiserarmee in der elitären Reitereieinheit. Manfred hatte jüngere Geschwister: Bruder Lothar (geb. 27. September 1894) und Bolek von Richthofen (geb. 16. April 1903), sowie Schwester Ilse (geb. 2. Mai 1890). Im Alter 11 Jahre ist Manfred der Kadettschule in Walhstatt beigetreten, in der er sich durch die erzielten Sporterfolge ausgezeichnet hat.
1911 hat er die Berliner Militärschule GrossLichterfelde abgeschlossen. Dem Vater folgend ist Manfred der Reiterei mit dem Rang Leutnat beigetreten. In dem Zeitpunkt, als der Krieg ausbrach, befand er sich an der Ostfront, wo er in der Einheit der Reitereiaufklärung diente. In dem Zeitpunkt als die Front und der Positionskrieg festgelegt wurden, bat Manfred um die Versetzung in die Luftwaffe. Seit dem Juni 1915 flog er als
Beobachter in den Zweiplatzflugzeugen, aber nach dem Treffen mit dem Oswald Boelcke, als sie während der gemeinsamen Reise Freundschaft schlossen, ersehnte er ein Pilot zu werden. Den erwünschten Kurs der Luftfahrzeugführung schloß er in Weihnachten 1915 ab und er erwarb das Pilotdiplom.
Während ihres zweiten Treffens bekam er den Vorschlag in das neugegründete Geschwader aufgenommen zu werden. Am Anfang diente er in Jasta 2, schnell lernte er die Grundkampfmanöver. Am 17. September 1916 schieß Richthofen das erste feindliche Flugzeug ab. Er tat das vor Augen seines Kommandeurs. Schon am 25. Oktober hatte Richthofen auf dem Konto 6 Abschüße. Zwei Tage später starb in dem Unfall sein Kommandeur und der Freund Oswald Boelcke.
Am Anfang 1917 konnte sich schon Richthofen 16 Gewinne in der Luft rühmen. Dann wurde er zum Geschwaderkommandeur 11 (Jasta11), das auf dem Flughafen in Duai stationierte.
Am 12. November 1917 wurde Richthofen mit dem Orden "Pour La Mertie" ausgezeichnet. Richthofen flog mit den rotgestrichenen Flugzeugen (Albatros und später mit dem berühmten Fokker Dr1), deswegen wurde er Roter Baron (Red Baron) genannt.
Das Rot war die Farbe der Eliteeinheit der preußischen Reterei des Ulanregiments Kaisers Alexander den III., in dem er am Anfang des Krieges diente. Er erzielte insgesamt 80 Flugsiege, was Weltrekord bis heute ist. Am 21. April 1918 starb er während des Kampffluges.
Der Rote Baron war unwiederholbare Gestalt. Diese Außergewöhnlichkeit wuchs bis zu sagenhafter Größe. Schon während des Lebens war er eine Sagenperson. Er war der beste Pilot des Ersten Weltkrieges. Nur er als einzige Person konnte sich der größten Zahl der abgeschossenen feindlichen Flugzeuge rühmen.

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